Samstag, 15. September 2007
Freitag, 14. September 2007
BiLdErRäTsEl
Des Rätsels Lösung ist DEUTLICHST auf dem Bild zu erkennen ;-) Das liebe Ding war rund 1,5 m lang, hat uns in ca. 2 Meter Entfernung ein Stück begleitet und war beängstigend schnell, besonders auf der Wiese, bevor's in Dickicht ging.
Und die Moral von der Geschicht? Augen auf im Straßenverkehr!!! Á propos Straßenverkehr, alleine gestern gab es in Guadalajara 75 Verkehrsunfälle, davon 25 mit Beteiligung der öffentlichen Verkehrsmittel. Hier die Straße zu überqueren bedeuted vollste Konzentration, gespannte Muskeln, um für den Sprint bereit zu sein, eine hohe Dosis Adrenalin und Nervenkitzel...oder ist es einfach nur Angst?
Und die Moral von der Geschicht? Augen auf im Straßenverkehr!!! Á propos Straßenverkehr, alleine gestern gab es in Guadalajara 75 Verkehrsunfälle, davon 25 mit Beteiligung der öffentlichen Verkehrsmittel. Hier die Straße zu überqueren bedeuted vollste Konzentration, gespannte Muskeln, um für den Sprint bereit zu sein, eine hohe Dosis Adrenalin und Nervenkitzel...oder ist es einfach nur Angst?
Mittwoch, 12. September 2007
GuAcHiMoNtOnEs
Da der kulturbegeisterte, wissbegierige und höchst strebsame, deutsche Austauschstudent für gewöhnlich eine ruhige und friedfertige Frohnatur ist, ist eben dieser Typus Student darum bestrebt, dem Großstadttrubel und -lärm zu entfliehen. So sucht sich der auch als Rudeltier bekannte, höchst strebsame Student Gleichgesinnte, um einen Tagesausflug in die Umgebung zu unternehmen. Zuerst muss jedoch ein studenlanger Trip durch den Großstadtdschungel unternommen werden, um an das zentrale Busterminal zu gelangen. Nach runde einer Stunde Fahrt, diesmal jedoch im luxriöseren Reisebus, werden dann die Stadtgrenzen überschritten, wobei man schnell merkt, dass sich die intelligenten Studenten 2,5 Stunden Fahrt und Fußmarsch hätten sparen können, denn schließlich fährt der Reisebus eine gaaaaaanz nah an den Wohnungen gelegene Haltestelle an. Naja, aus Fehlern lernt man bekanntlich...
Bald ist es Zeit, den Bus, der an jeder Haltestelle von fliegenden und ihre Waren anpreisenden Straßenhändlern betreten wird, zu verlassen. Haltestelle Teuchitlán, eine 8000 Seelen Metropole, in der die Alten ihren Cowboyhut tief ins Gesicht ziehen um ihre Siesta im Schatten der Bäume, auf dem Plaza, zu genießen. Eine Metropole, in der man getrost auf der Straße gehen kann, denn wenn hier gefahren wird, dann nur langsam...genauso langsam wie hier noch auf der Straße mit dem Pferd geritten wird. Doch man ist nicht aus der Welt, Satellitenschüsseln, mit denen man vermutlich extraterrestrische Lebenszeichen empfangen könnte, thronen auf den Häusern. Und auch für die sportliche Freizeitgestaltung ist gesorgt, so gibt es schließlich auch ein hochmodernes Tischkicker-Center...
Und irgendwann ist es dann soweit, das Ziel ist in Sicht! Guachimontones! Die Rundpyramiden, die vor ca. 3500 Jahren errichtet wurden. Sie sind weniger groß, als von den, in Superlativen denkenden, Studenten angenommen. Doch man ist alles andere als enttäuscht, ist die Landschaft doch atemberaubend. Im Hintergrund thront majestätisch der erloschene Vulkan, deren Spitze sich hinter den Wolken versteckt, zu Füßen der zeremoniellen Kultstätte erstreckt sich das Dorf und ein vom Wasser der Regenzeit gut gefüllter See. Und Eines, was man nicht sehen kann, aber schöner als alles andere ist, dringt bis tief in die Studenten hinein...die Stille dieses Ortes. Vom Massentourismus noch nicht entdeckt hört man weder Autos, noch Menschen,...man ist alleine mit sich selbst und der Natur...ein Gefühl, welches einem in der Großstadt, egal in welchem Winkel man sich befindet, verwehrt bleibt. Und man fragt sich, was hier vor so langer Zeit geschah und wer es war, der diese einmaligen Rundpyramiden errichtet hat (ansonsten finden man scheinbar ausschließlich eckige Pyramiden in Mexiko), denn es waren keine Mayas, keine Azteken und auch keine Inkas, erfahren die Studenten von einem Mann am Eingang zur weitläufigen Anlage, der einzigen Freigelegten, jedoch eine von vielen, die den ganzen Berg bedecken.


Bald ist es Zeit, den Bus, der an jeder Haltestelle von fliegenden und ihre Waren anpreisenden Straßenhändlern betreten wird, zu verlassen. Haltestelle Teuchitlán, eine 8000 Seelen Metropole, in der die Alten ihren Cowboyhut tief ins Gesicht ziehen um ihre Siesta im Schatten der Bäume, auf dem Plaza, zu genießen. Eine Metropole, in der man getrost auf der Straße gehen kann, denn wenn hier gefahren wird, dann nur langsam...genauso langsam wie hier noch auf der Straße mit dem Pferd geritten wird. Doch man ist nicht aus der Welt, Satellitenschüsseln, mit denen man vermutlich extraterrestrische Lebenszeichen empfangen könnte, thronen auf den Häusern. Und auch für die sportliche Freizeitgestaltung ist gesorgt, so gibt es schließlich auch ein hochmodernes Tischkicker-Center...
Teuchitlán
Doch nicht dieses kleine, verschlafene Städtchen ist des Studenten Ziel, nein die Destination ist Guachimontones... doch zuerst beweisen die wagemutigen Studenten allen Zweiflern, dass man wirklich dem Typus des Touristen zugehörig ist, indem der Fußmarsch nach Guachimontones in der Mittagshitze um 14 Uhr in Angriff genommen wird. Kein Einheimischer würde nur im Geringsten an körperliche Betätigung unter freiem Himmel denken, geschweige denn, einen einstündigen Fußmarsch auf einen nicht wenig steilen Berg auf sich nehmen (nicht nur jeder Einheimische, sonder auch Jeder, mit gesundem Menschenverstand :-)). Doch die Studenten sind fest entschlossen...und etwas naiv...
Doch auf dem Weg begegnen den vier nassgeschwitzten, doch bestens gelaunten Elitestundenten (haha) viele kleine, bunte Freunde. Eidechsen, Schmetterlinge, Gottesanbeterinnen, sodass selbst der anstrengende Marsch zu einem kleinen Erlebnis wird...
Doch nicht dieses kleine, verschlafene Städtchen ist des Studenten Ziel, nein die Destination ist Guachimontones... doch zuerst beweisen die wagemutigen Studenten allen Zweiflern, dass man wirklich dem Typus des Touristen zugehörig ist, indem der Fußmarsch nach Guachimontones in der Mittagshitze um 14 Uhr in Angriff genommen wird. Kein Einheimischer würde nur im Geringsten an körperliche Betätigung unter freiem Himmel denken, geschweige denn, einen einstündigen Fußmarsch auf einen nicht wenig steilen Berg auf sich nehmen (nicht nur jeder Einheimische, sonder auch Jeder, mit gesundem Menschenverstand :-)). Doch die Studenten sind fest entschlossen...und etwas naiv...Doch auf dem Weg begegnen den vier nassgeschwitzten, doch bestens gelaunten Elitestundenten (haha) viele kleine, bunte Freunde. Eidechsen, Schmetterlinge, Gottesanbeterinnen, sodass selbst der anstrengende Marsch zu einem kleinen Erlebnis wird...
Und irgendwann ist es dann soweit, das Ziel ist in Sicht! Guachimontones! Die Rundpyramiden, die vor ca. 3500 Jahren errichtet wurden. Sie sind weniger groß, als von den, in Superlativen denkenden, Studenten angenommen. Doch man ist alles andere als enttäuscht, ist die Landschaft doch atemberaubend. Im Hintergrund thront majestätisch der erloschene Vulkan, deren Spitze sich hinter den Wolken versteckt, zu Füßen der zeremoniellen Kultstätte erstreckt sich das Dorf und ein vom Wasser der Regenzeit gut gefüllter See. Und Eines, was man nicht sehen kann, aber schöner als alles andere ist, dringt bis tief in die Studenten hinein...die Stille dieses Ortes. Vom Massentourismus noch nicht entdeckt hört man weder Autos, noch Menschen,...man ist alleine mit sich selbst und der Natur...ein Gefühl, welches einem in der Großstadt, egal in welchem Winkel man sich befindet, verwehrt bleibt. Und man fragt sich, was hier vor so langer Zeit geschah und wer es war, der diese einmaligen Rundpyramiden errichtet hat (ansonsten finden man scheinbar ausschließlich eckige Pyramiden in Mexiko), denn es waren keine Mayas, keine Azteken und auch keine Inkas, erfahren die Studenten von einem Mann am Eingang zur weitläufigen Anlage, der einzigen Freigelegten, jedoch eine von vielen, die den ganzen Berg bedecken.

Hier ein kleines Bilderrätsel zum Ende des Beitrags. Dieses Bild habe ich auf dem Weg zu den Pyramiden aufgenommen. Wenn Ihr das gesuchte Motiv gefunden habt, schreibt Eure Lösung + die benötige Zeit als Kommentar. Keine Scheu, es gibt keine Verlierer und auch keine Preise :-)
Würde mich nur interessieren, wie lange Ihr denn braucht um Mutter Natur auf die Schliche zu kommen. Viel Spass beim Suchen :-)

Würde mich nur interessieren, wie lange Ihr denn braucht um Mutter Natur auf die Schliche zu kommen. Viel Spass beim Suchen :-)

Samstag, 8. September 2007
mAsOcHiSt???
Salz, Knoblauch, Ingwer, Curry, Basilikum, Pfeffer, WEG DAMIT!!! Wozu benötigt man noch allerei Gewürze, wenn es einfacher geht!? Chilis sind die Rundumlösung!!! Das Essen schmeckt nicht? Einfach Chilis rein, dann schmeckt man wenigstens gar nichts mehr! Magenprobleme? Einfach Chilis rein, die bekämpfen Bakterien und sind gut für die Verdauung! Heute noch nicht geschwitzt, geflucht und gelitten? Einfach Chilis rein, pur und schön genussvoll kauen!
Mexiko ist das Land der Chilis! Es gibt hunderte verschiedener Sorten in allen möglichen Schärfegraden, von den milden chile poblano, über die würzigen chile jalapeno (mein Favorit und auch allg. sehr gebräuchlich), bis hin zu den chile habanero, den Fieslingen unter den Scharfmachern.
Hier gibt es kaum eine Mahlzeit, bei der keine Chilis mit im Spiel sind, entweder als Zutat oder in der Salsa zum Würzen und Dippen. Aber mitunter auch recht Skurriles findet man, abseits von den frischen oder eingelegten Chilis. So gibt es Mikrowellen-Popcorn mit Jalapenogeschmack, Nudeln mit Chilis im Teig, aber auch getrocknetes Obst mit Chili-Pulver (Bananenchips, Mango- und Ananasstücken,...). Chilis sind hier einfach überall! Und es schmeckt!!!

Wenn's dann doch mal etwas milder sein soll, dann kann man aber alternativ ins Brauhaus Krug, das Brezeln und Weizenbier anbietet. Wobei das selbstgebraute Weizen doch recht gewöhnungsbedürftig riecht und schmeckt, sodass man dann doch wieder zum überraschend guten, mexikanischen Bier greift, in einer mexikanischen Bar, mit mexikanischen Tapas, in denen natürlich so allerhand Chili verarbeitet ist :-)

PS: Ist's dann doch mal zu scharf (Schärfe wird nicht über Geschmacksrezeptoren wahrgenommen, sondern über Schmerzrezeptoren), einfach einen Schluck Milch oder ein Stück Käse essen (das Fett hilft) oder ein Stück trockenes Brot kauen (Brot saugt den Speichel und den Scharfmacher capsaicin auf). Und das Wichtigste dabei ist: Nichts anmerken lassen! Einfach gelassen und übelegen Lächeln ;-)
Mexiko ist das Land der Chilis! Es gibt hunderte verschiedener Sorten in allen möglichen Schärfegraden, von den milden chile poblano, über die würzigen chile jalapeno (mein Favorit und auch allg. sehr gebräuchlich), bis hin zu den chile habanero, den Fieslingen unter den Scharfmachern.
Hier gibt es kaum eine Mahlzeit, bei der keine Chilis mit im Spiel sind, entweder als Zutat oder in der Salsa zum Würzen und Dippen. Aber mitunter auch recht Skurriles findet man, abseits von den frischen oder eingelegten Chilis. So gibt es Mikrowellen-Popcorn mit Jalapenogeschmack, Nudeln mit Chilis im Teig, aber auch getrocknetes Obst mit Chili-Pulver (Bananenchips, Mango- und Ananasstücken,...). Chilis sind hier einfach überall! Und es schmeckt!!!
Wenn's dann doch mal etwas milder sein soll, dann kann man aber alternativ ins Brauhaus Krug, das Brezeln und Weizenbier anbietet. Wobei das selbstgebraute Weizen doch recht gewöhnungsbedürftig riecht und schmeckt, sodass man dann doch wieder zum überraschend guten, mexikanischen Bier greift, in einer mexikanischen Bar, mit mexikanischen Tapas, in denen natürlich so allerhand Chili verarbeitet ist :-)
PS: Ist's dann doch mal zu scharf (Schärfe wird nicht über Geschmacksrezeptoren wahrgenommen, sondern über Schmerzrezeptoren), einfach einen Schluck Milch oder ein Stück Käse essen (das Fett hilft) oder ein Stück trockenes Brot kauen (Brot saugt den Speichel und den Scharfmacher capsaicin auf). Und das Wichtigste dabei ist: Nichts anmerken lassen! Einfach gelassen und übelegen Lächeln ;-)
Montag, 3. September 2007
LeOnArDo & mR. x
Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen, meine zwei neuen Mitbewohner. Haustiere mussten in die WG, mit Kakerlaken hatte man aber schlechte Erfahrungen gemacht. Hunde müssen Gassi gehen, Katzen Haaren, Pferde sind zu groß für die WG. Also her mit dem Gekko. Leider war ich noch nicht in Puerto Vallarta, da werd ich mir dann aber einen fangen :D Fische? Langweilig!! Na gut, vielleicht die Betas, die kleinen aber wirklich schönen Kampffische. Aber das ist nur Plan B, Plan A heißt Leonardo, benannt nach dem wohl Tollsten aller Ninja Mutant Hero Turtles und Mr. X dem noch namenlosen, aber nicht zu unterschätzenden Zunami der sieben Weltmeere.
Da Mr.X lediglich der Künstlername ist, bedarf es der Suche nach einem adequaten Namen für das zivile Leben, abseits des Medienrummels. Deshalb fordere ich alle Blogleser eindringlich dazu auf, unter Kommentare, einen Namensvorschlag abzugeben. Über sehr zahlreiche Ideen würde ich mich wirklich freuen.
Ihre Residenz haben die beiden, sich leider schon als Streithähne herauskristalisierten, Tortugas Japaneso in einer formschönen, offenen Poollandschaft mit einer palmenbesetzten Insel namens Sunny Island. Momentan laufen jedoch Überlegungen für einen kompletten Neubau der Anlage, mit dem Hauptziel der Epansion, für mehr Freiraum und Bewegungsmöglichkeiten. Denn der Verlust der immerhin zusammen rund 4,60 Euro teuren Lebendinvestition wäre nur sehr schwer zu verkraften.

Da Mr.X lediglich der Künstlername ist, bedarf es der Suche nach einem adequaten Namen für das zivile Leben, abseits des Medienrummels. Deshalb fordere ich alle Blogleser eindringlich dazu auf, unter Kommentare, einen Namensvorschlag abzugeben. Über sehr zahlreiche Ideen würde ich mich wirklich freuen.
Ihre Residenz haben die beiden, sich leider schon als Streithähne herauskristalisierten, Tortugas Japaneso in einer formschönen, offenen Poollandschaft mit einer palmenbesetzten Insel namens Sunny Island. Momentan laufen jedoch Überlegungen für einen kompletten Neubau der Anlage, mit dem Hauptziel der Epansion, für mehr Freiraum und Bewegungsmöglichkeiten. Denn der Verlust der immerhin zusammen rund 4,60 Euro teuren Lebendinvestition wäre nur sehr schwer zu verkraften.

Mittwoch, 29. August 2007
La CuCaRaChA
Nichtsahnend saßen wir nun da, in unserem jugendlichen Leichtsinn, mit der Naivität der Unschuldigkeit...
Doch während wir beisammen saßen und dem Tequila, den man bei Zimmertemperatur trinkt, einen deutschen, eiskalten Gesellen namens Jägermeister zur Seite stellten, braute sich das Unheil wie ein sich zusammenziehendes, bedrohliches Gewitter, nur wenige Schritte von uns entfernt zusammen. So lachten wir ausgelassen und unbelastet, als wir dem bilateralen Getränketreff einen russischen Vodka zufügten, um die multilaterale Ebene der Akloholfilosophie zu erreichen. Nicht ahnend, dass wenige Studen später ein Kampf um die shakespear'sche Frage "Sein oder nicht sein?", ein Kampf um Lebensraum, um Exist, um Darwin's Recht des Stärkeren entfesselt werden würde.
Und so zogen wir von dannen, zogen aus, die nächtliche Großstadt mit unserer Anwesenheit zu erleuchten, zogen von dannen, nicht ahend, welches dunkle Grauen uns bei unserer Wiederkehr erwarten würde...
Zu schrecklich sind die traumatisierenden Erinnerungen der früher heimgekehrten Mitbewohner B. und D. aus S., als dass man sie hier wiedergeben könnte. Doch soll hier die Geschichte des J. aus B., sowie des J. aus K. wiedergegeben werden. Eine Geschichte voller Leid, Brutalität, existenziellen Grundängsten sowie unermesslichen Heldentums.
Doch während wir beisammen saßen und dem Tequila, den man bei Zimmertemperatur trinkt, einen deutschen, eiskalten Gesellen namens Jägermeister zur Seite stellten, braute sich das Unheil wie ein sich zusammenziehendes, bedrohliches Gewitter, nur wenige Schritte von uns entfernt zusammen. So lachten wir ausgelassen und unbelastet, als wir dem bilateralen Getränketreff einen russischen Vodka zufügten, um die multilaterale Ebene der Akloholfilosophie zu erreichen. Nicht ahnend, dass wenige Studen später ein Kampf um die shakespear'sche Frage "Sein oder nicht sein?", ein Kampf um Lebensraum, um Exist, um Darwin's Recht des Stärkeren entfesselt werden würde.
Und so zogen wir von dannen, zogen aus, die nächtliche Großstadt mit unserer Anwesenheit zu erleuchten, zogen von dannen, nicht ahend, welches dunkle Grauen uns bei unserer Wiederkehr erwarten würde...
Zu schrecklich sind die traumatisierenden Erinnerungen der früher heimgekehrten Mitbewohner B. und D. aus S., als dass man sie hier wiedergeben könnte. Doch soll hier die Geschichte des J. aus B., sowie des J. aus K. wiedergegeben werden. Eine Geschichte voller Leid, Brutalität, existenziellen Grundängsten sowie unermesslichen Heldentums.
So begab es sich in einer Zeit, in der der Kaiser Augustus den Befehl gab, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt...
oh, falsche Zeit, falscher Ort...
So begab es sich in einer Zeit, in der der menschliche Organismus den Feiernden den Befehl gab, heimzukehren um sich darniederzulegen, um zu ruhen. Dies geschah nicht zum erstenmal; damals war Calderón oberster Herrscher Mexikos. Da ging fast jeder in seine Behausung, um sich zur Ruhe zu betten. So zogen auch die beiden Feiernden von ihrer Tour hinüber in die Avenida México, die nicht wirklich anders heißt. Müde und von den Strapazen der vergangenen Stunden gezeichnet, öffnete der Erste der beiden, der Jüngere, der zuerst an der verschlossenen Pforte ankam die Tür. Dann kam auch der Andere der beiden. Außer Atem sah er und glaubte. Zu Füßen der Gläubigen lag dargebreitet ein Schriftstück auf dem stand: "Cookies Freunde sind hier! Links neben dem Bad." Und so begab es sich, dass die beiden, vom Schock dieser Nachricht taumelnden, Jünger des multilateralen Trios über sich hinaus wuchsen, ja zu wahren Heroen ihrer Zeit empor stiegen.
Nachdem man dem Schrecken Auge in Augen und Zahn um Kiefernschere entgegentlag, nahm man den Fehdehandschuh auf und schleuderte ihn den drei gefangenen aber vor martialischer Wut tobenden Gegnern entgegen. Trotz numerischer Überlegenheit seitens der Invasoren, die mit einem Kämpfer mehr in die Arena des Todes stiegen, behielten die beiden Gladiatoren den Überblick und ließen sich nicht auf die niedere Art und Weise der Kriegsführung des Gegners ein. Doch eines wussten die Verteidiger: Mit Diplomatie würde man in dieser Situation nichts mehr ausrichten können. Hier würde nur von purem Überlebensinstinkt getriebene Brutalität als Ausweg gelten können. Und so stürzte man sich mit gemeinsamer Kraft auf einen Widersacher nach dem Anderen und ringte sie in den Fluten des tosenden Lokus nieder, begleitet von unzähligen Salven infernalischer Flammenstöße aus schwarzen, handgroßen, das tödliche Gas namens 24h ultimate versprühenden, Nahkampf-A(e)X(t)E(n). Nach Minuten der ungehörten Schreie, der vom Adrenalin aufgeputschten Köper, des Todes und des Triumphes, herrschte Stille...beruhigende Stille ... wohltuende Stille ... doch wie ein Blitzschlag durchfuhr es die beiden des Mordens müde gewordenen Heroen, als aus dem Schutz der Dunkelheit ein vierter, letzter Angreifer hervortrat und sich den beiden stellte. Der Endkampf begann. Taktisch wohl geschult, versetzte der Angreifer die Ritter des Lichtes ein ums andere Mal an der Rande einer Panik, immer wieder wusste er sich gekonnt zurückzuziehen, um an anderer Stelle zuzuschlagen. Doch auch des Angreifers Schnelligkeit fand seinen Meister, in den lodernden Streit-A(e)X(t)E(n) der Verteidiger, sodass auch der letzte glühende Körper des niederträchtigen Heeres der Dunkelheit, den reissenden Fluten übergeben werden konnte. So zogen die beiden siegreichen Kämpfer von dannen, um sich dem Befehl der Ruhe zu beugen, jedoch mit immernoch wachem Geiste, der leise ein kleines, aber sehr beliebtes Liedchen säuselte: "La cucaracha, la cucaracha, ..."
Und die Moral von der Geschicht: Man muss nicht in der örtlichen Shoppingmal für 30 Pesos (2 Euro) eine Madagaskar-Schabe kaufen, nein, man muss nur das Abflusssieb der Dusche versehentlich etwas verrücken, dann gibt es Kakerlaken schon zum Nulltarif. Aber wenn man das nicht will, dann sollte man auf sein Abflusssieb achten und von nun an vielleicht sogar immer eine kleine Schale über den Abfluss stellen, so dass es nicht einmal Juniorkakerlaken gelingt, das traute Heim zu stören, dann hat man seine Ruhe.
Anmerkung: In der oben erzählten Fabel vom Leben und Sterben einer Kakerlake sind keine Tiere verletzt, gequält oder getötet worden. Und falls doch, dann geschah dies zum Wohle der Menschheit, zu Recht und mit vorherig eingeholter, schriftlicher Zustimmung der betreffenden Kakerlaken.

oh, falsche Zeit, falscher Ort...
So begab es sich in einer Zeit, in der der menschliche Organismus den Feiernden den Befehl gab, heimzukehren um sich darniederzulegen, um zu ruhen. Dies geschah nicht zum erstenmal; damals war Calderón oberster Herrscher Mexikos. Da ging fast jeder in seine Behausung, um sich zur Ruhe zu betten. So zogen auch die beiden Feiernden von ihrer Tour hinüber in die Avenida México, die nicht wirklich anders heißt. Müde und von den Strapazen der vergangenen Stunden gezeichnet, öffnete der Erste der beiden, der Jüngere, der zuerst an der verschlossenen Pforte ankam die Tür. Dann kam auch der Andere der beiden. Außer Atem sah er und glaubte. Zu Füßen der Gläubigen lag dargebreitet ein Schriftstück auf dem stand: "Cookies Freunde sind hier! Links neben dem Bad." Und so begab es sich, dass die beiden, vom Schock dieser Nachricht taumelnden, Jünger des multilateralen Trios über sich hinaus wuchsen, ja zu wahren Heroen ihrer Zeit empor stiegen.
Nachdem man dem Schrecken Auge in Augen und Zahn um Kiefernschere entgegentlag, nahm man den Fehdehandschuh auf und schleuderte ihn den drei gefangenen aber vor martialischer Wut tobenden Gegnern entgegen. Trotz numerischer Überlegenheit seitens der Invasoren, die mit einem Kämpfer mehr in die Arena des Todes stiegen, behielten die beiden Gladiatoren den Überblick und ließen sich nicht auf die niedere Art und Weise der Kriegsführung des Gegners ein. Doch eines wussten die Verteidiger: Mit Diplomatie würde man in dieser Situation nichts mehr ausrichten können. Hier würde nur von purem Überlebensinstinkt getriebene Brutalität als Ausweg gelten können. Und so stürzte man sich mit gemeinsamer Kraft auf einen Widersacher nach dem Anderen und ringte sie in den Fluten des tosenden Lokus nieder, begleitet von unzähligen Salven infernalischer Flammenstöße aus schwarzen, handgroßen, das tödliche Gas namens 24h ultimate versprühenden, Nahkampf-A(e)X(t)E(n). Nach Minuten der ungehörten Schreie, der vom Adrenalin aufgeputschten Köper, des Todes und des Triumphes, herrschte Stille...beruhigende Stille ... wohltuende Stille ... doch wie ein Blitzschlag durchfuhr es die beiden des Mordens müde gewordenen Heroen, als aus dem Schutz der Dunkelheit ein vierter, letzter Angreifer hervortrat und sich den beiden stellte. Der Endkampf begann. Taktisch wohl geschult, versetzte der Angreifer die Ritter des Lichtes ein ums andere Mal an der Rande einer Panik, immer wieder wusste er sich gekonnt zurückzuziehen, um an anderer Stelle zuzuschlagen. Doch auch des Angreifers Schnelligkeit fand seinen Meister, in den lodernden Streit-A(e)X(t)E(n) der Verteidiger, sodass auch der letzte glühende Körper des niederträchtigen Heeres der Dunkelheit, den reissenden Fluten übergeben werden konnte. So zogen die beiden siegreichen Kämpfer von dannen, um sich dem Befehl der Ruhe zu beugen, jedoch mit immernoch wachem Geiste, der leise ein kleines, aber sehr beliebtes Liedchen säuselte: "La cucaracha, la cucaracha, ..."
Und die Moral von der Geschicht: Man muss nicht in der örtlichen Shoppingmal für 30 Pesos (2 Euro) eine Madagaskar-Schabe kaufen, nein, man muss nur das Abflusssieb der Dusche versehentlich etwas verrücken, dann gibt es Kakerlaken schon zum Nulltarif. Aber wenn man das nicht will, dann sollte man auf sein Abflusssieb achten und von nun an vielleicht sogar immer eine kleine Schale über den Abfluss stellen, so dass es nicht einmal Juniorkakerlaken gelingt, das traute Heim zu stören, dann hat man seine Ruhe.
Anmerkung: In der oben erzählten Fabel vom Leben und Sterben einer Kakerlake sind keine Tiere verletzt, gequält oder getötet worden. Und falls doch, dann geschah dies zum Wohle der Menschheit, zu Recht und mit vorherig eingeholter, schriftlicher Zustimmung der betreffenden Kakerlaken.

Donnerstag, 23. August 2007
KuLtUrGuT
Der gemeine Mexikaner, vorwiegend anzutreffen in Siedlungsagglomerationen auf mexikanischem Staatsterritorium kann überaus vortrefflich durch seine große Vorliebe zu eingentümlich anmutender Musik identifiziert werden. Vorwiegend die schon anderweitig vorgestellte Musikrichtung Banda wird von allen Bevölkerungsschichten gehört.
Diese große Zuneigung fußt vermutlich auf der inhaltlichen Konzeption des Liedgutes. Hierbei werden ausnahmslos alle Alltagssituationen des mexikanischen Volkes thematisiert. Dies sind, chronologisch aufgeführt:
- Liebe
Der Kreativität der Künstler sind, in ihren lyrischen Texten sowie den mittels modernster Technik verfilmten Musikvideos, keine Grenzen gesetzt. Vor allem im visuellen Bereich setzt man hier immer stärker auf Spezialeffekte der High-End-Klasse. Zunehmends ist ein Abwandern der Spezialeffektindustrie Hollywoods, in das mexikanische Hinterland zu beobachten.
Durch einen präsidentiellen Erlass initiiert, kommen im mexikanischen Musikentertainment seit dem Jahr 2002 ausschließlich DIN-genormtes und weltraumerprobtes Haargel und Make-Up zum Einsatz. Dies soll primär zum Schutz der Künstler dienen - zu schwerwiegend schätzt man seitens der Regierung den Verlust der Künstler und vor allem ihrer Schauspielkünste ein, welche als nationales Kulturgut gelten. Seitens der Vereinten Nationen erwartet man noch in diesem Jahr die Ernennung der Top 736 Banda-Künstler Mexikos, zu lebenden Weltkulturerben. Auch im Vatikan wird über eine Heiligsprechung der wöchentlich in den Top 10 platzierten Bandabands diskuttiert. Inoffiziellen Angaben zu Folge stehen die Chancen gut für die Banda-Künstler, werden sie hierzulande längst als Heilige und Schutzpatrone für Städte und Regionen betrachtet. Auch der Papst selbst soll in seinen früheren Jahren, als Leiter der Glaubenskongregation, Front-Sänger seiner eigenen Banda-Band 'Razti y los Kardinalos' gewesen sein.
Nach Jahrzehnten des Disputs mit der internationalen Filmgemeinde schlug man im Lager der traditionsbewussten mexikanischen Musik versöhnliche Töne an und willigte einem Verzicht auf künftige Oscar-Nominierungen der Musiker ein. Zu groß war die Furcht anderer Schauspieler, nie wieder einen Oscar erlangen zu können.
Anbei einige Beispiele beliebter Banda-Musik, wie sie im täglichen TV-Programm zu erleben, bewundern und zu huldigen ist. Ein Spaß für die ganze Familie.
Abschließend sei bemerkt, dass Banda eine unglaublich vielfältige Musikrichtung ist, welche von verschiedensten Einflüssen geprägt sein kann. Und es ist für Aussenstehende nur unter größten Anstrengungungen zu verstehen, dass man manche dieser Lieder, als hier lebender Austauschstudent gar nicht soooo schlecht findet...EXklusive der unten angeführten Beispiele :-)
Zur choreographischen Perfektionierung der Tanzeinlagen gilt die technische Einweisung durch die Chicagoer Rock-Band 'OK Go' als absolutes Muss in der Insider-Szene des hochrangigen Banda-Milieus. Zwei ihrer populären Musikvideos sollen hier als Anschauungsobjekt dienen [letzte zwei Videos].
OK GO
Diese große Zuneigung fußt vermutlich auf der inhaltlichen Konzeption des Liedgutes. Hierbei werden ausnahmslos alle Alltagssituationen des mexikanischen Volkes thematisiert. Dies sind, chronologisch aufgeführt:
- Liebe
Der Kreativität der Künstler sind, in ihren lyrischen Texten sowie den mittels modernster Technik verfilmten Musikvideos, keine Grenzen gesetzt. Vor allem im visuellen Bereich setzt man hier immer stärker auf Spezialeffekte der High-End-Klasse. Zunehmends ist ein Abwandern der Spezialeffektindustrie Hollywoods, in das mexikanische Hinterland zu beobachten.
Durch einen präsidentiellen Erlass initiiert, kommen im mexikanischen Musikentertainment seit dem Jahr 2002 ausschließlich DIN-genormtes und weltraumerprobtes Haargel und Make-Up zum Einsatz. Dies soll primär zum Schutz der Künstler dienen - zu schwerwiegend schätzt man seitens der Regierung den Verlust der Künstler und vor allem ihrer Schauspielkünste ein, welche als nationales Kulturgut gelten. Seitens der Vereinten Nationen erwartet man noch in diesem Jahr die Ernennung der Top 736 Banda-Künstler Mexikos, zu lebenden Weltkulturerben. Auch im Vatikan wird über eine Heiligsprechung der wöchentlich in den Top 10 platzierten Bandabands diskuttiert. Inoffiziellen Angaben zu Folge stehen die Chancen gut für die Banda-Künstler, werden sie hierzulande längst als Heilige und Schutzpatrone für Städte und Regionen betrachtet. Auch der Papst selbst soll in seinen früheren Jahren, als Leiter der Glaubenskongregation, Front-Sänger seiner eigenen Banda-Band 'Razti y los Kardinalos' gewesen sein.
Nach Jahrzehnten des Disputs mit der internationalen Filmgemeinde schlug man im Lager der traditionsbewussten mexikanischen Musik versöhnliche Töne an und willigte einem Verzicht auf künftige Oscar-Nominierungen der Musiker ein. Zu groß war die Furcht anderer Schauspieler, nie wieder einen Oscar erlangen zu können.
Anbei einige Beispiele beliebter Banda-Musik, wie sie im täglichen TV-Programm zu erleben, bewundern und zu huldigen ist. Ein Spaß für die ganze Familie.
Abschließend sei bemerkt, dass Banda eine unglaublich vielfältige Musikrichtung ist, welche von verschiedensten Einflüssen geprägt sein kann. Und es ist für Aussenstehende nur unter größten Anstrengungungen zu verstehen, dass man manche dieser Lieder, als hier lebender Austauschstudent gar nicht soooo schlecht findet...EXklusive der unten angeführten Beispiele :-)
Zur choreographischen Perfektionierung der Tanzeinlagen gilt die technische Einweisung durch die Chicagoer Rock-Band 'OK Go' als absolutes Muss in der Insider-Szene des hochrangigen Banda-Milieus. Zwei ihrer populären Musikvideos sollen hier als Anschauungsobjekt dienen [letzte zwei Videos].
OK GO
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