An diesem Morgen riss ihn die nervöse Musik seines Handyweckers besonders unangenehm aus dem Schlaf. Schon zu oft hatte er sich gesagt, dass dieses whoowhoowhoo nicht gut war für ihn, zumindest nicht, zu morgendlicher Stunde. Mit einem Kraftakt quälte er sich, die vom Tränensalz umrandeten Augen zu öffnen. Mit verschwommenem Blick schwenkte er die Beine über den Bettrand. Nun erstmal verschnaufen.
Samstag, 20. Oktober 2007
sChOcKeR
Donnerstag, 18. Oktober 2007
hÖhEnTrAiNiNg & cOwBoYsPiELcHeN
Mittwoch, 17. Oktober 2007
jUmP jUmP
Dienstag, 16. Oktober 2007
sChLiMm, sChLiMm
aber Ihr werdet es bald erfahren...
...
...
...
bald...
Donnerstag, 11. Oktober 2007
kOcHsTuDiO
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, hochverehrte Freunde des aktuellen Kochstudios,
eine große Ehre ist es dem Kochstudio, Ihnen im heutigen Spezial, anlässlich der internationalen Wochen, ein ganz besonderes „Schmankerl“ präsentieren zu dürften. Denn unser heutiger Gaststar ist weit über nationale Grenzen als Kochtopfvirtuose bekannt. Zudem dokumentierte er seine Expertise in zahlreichen Publikationen, welche allesamt zu Weltbestsellern avancierten. So schrieb Deutschlands einflussreichster Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki vergangenen Sommer: „Goethe, Schillerrrr, Grrrass, weg damit! Werrr ist Dan Brrown??? Die Massen wollen Juan Marco de la O. – und sie sollen ihn haben! Ich perrsönlich liebe seine Werrke!“
Und sicher ist auch Ihnen liebe Freunde des Kochstudios der Name Juan Marco de la O. ein Begriff, denn wer kennt sie nicht, seine Standartwerke, die in jeden geordneten Haushalt gehören? Eingängig und leicht verständlich geschriebene Werke, wie etwa:
- Lebst Du schon, oder hungerst Du noch, ein Hoch auf die Fettleibigkeit
- Pack das Insulin aus, jetzt wird genascht
- Schweinespeck und Marzipan, eine Romanze beginnt
- 12000 Kalorien pro Tag, kein Exklusivrecht für Radprofis



Donnerstag, 4. Oktober 2007
EiNfAcH nUr MaL iCh

Ich habe...
- ... mich auf große Steine gestellt und war plötzlich gaaaanz klein.
- ... einem Russen auf englisch, mit südländischer Gestik, erklärt wie er die mexikanischen Spaghetti zu essen hat die uns Enzo der Italiener gekocht hat.
- ... mit Thomas dem Objekt den Rücken zugekehrt, um selbst zum Objekt zu werden.
- ... im Bus rumgealbert - besser lachen, als würgen, wenn's die Serpentienen hoch geht.
- ... es geschafft auf drei Fotos drauf zu sein, ohne dass die anderen was gemerkt haben.
Nein nein, das war noch lange nicht alles, ich bin ja schließlich ein überaus aktiver Mensch!So habe ich ...
- ... gewissenhaft und voller Konzentration und Leidenschaft meine unregelmäßigen Verben gelernt.
- ... mir nach dem gewissenhaften Lernen der unregelmäßigen Verben zur Belohnung Marshmallows (zu deutsch: Mäusespeck) über dem Feuer gegrillt und mir dabei die Hände verbrannt.
- ... über den groooßen Wasserfall gestaunt.
- ... als Chief Executive Officer und Chief Operating Officer in Personalunion die Jenga-Prozesse meiner Kommilitonen gesupervised (Business zu studieren bringt praktische und alltagstaugliche Vorteile, muahahaha).
- ... mich mit einer netten, leicht fülligen Mexikanerin, älteren Semesters über Gott und die Welt unterhalten. Sie hat es krampfhaft auf englisch versucht (ihr Versuch uns zu beeindrucken schlug definitiv fehl) und wir haben es in unserem FAST fließenden Spanisch versucht (unser Versuch sie zu beeindrucken schlug definitiv fehl).

Mittwoch, 3. Oktober 2007
HoCh HiNaUs
Ziel unserer kleinen Reise war das Hochland, genauer gesagt, die ECOLE-Cabanas, in denen wir residierten :-) Neben Freizeitaktivitäten, wie etwa ungezügeltem Alkoholmissbrauch am Lagerfeuer, bot sich weiterhin Seilbahn"fahren", Reiten, Bogenschiessen oder Juans allseits beliebtes Survival-Training an. Dies war natürlich angebracht, war man schließlich fernab jeglicher Zivilisation. Doch ohne ging's dann auch nicht ganz. So standen zwei Besuche und Verpflegungsfahrten im 18 000 Einwohner (gefühlte 500 Einwohner) fassenden und wunderschönen Tapalpa auf dem Programm, hier konnte man die alten Gebäude, noch ältere Autos und richtig betrunkene Mexikaner hoch zu Ross bestaunen.
Doch im Vordergrund stand die Natur, fernab der Großstadt Guadalajara. So besuchten wir die Felsformation "Los Piedrotas", diese riesigen Felsen finden sich mitten auf einer großen Wiese und kein Mensch weiß, wie sie da hin kamen. Und auch die bis zu 105 Meter hohen Wasserfälle "Cascadas" haben wir besucht. Leider kam der Bus irgendwann nicht weiter, also hieß es 5 km zu Fuß. Nun gut, wir haben es auf die mexikanische Art gemacht und konnten auf einer Pick-Up-Ladefläche mitfahren, was jedoch leicht beängstigend war. Anschließend kamen die Wanderer doch noch auf ihre Kosten, als man die Schlucht hinabsteigen musste...um nach geschossenen Wasserfallfotos, wieder hoch zu klettern.
Ohne Frage, dieses Wochenende war eines der Anstrengendsten, aber zweifellos das bisher Schönste, hier in Mexiko.
Ich merkt vielleicht, ich schreibe keine wirren, gesponnen Dinge...nun, zu früh gefreut, denn ich dieser Eintrag ist nur eine Ausnahme, es ist spät, ich bin müde und ich bin momentan etwas unkreativ :-) Dafür sollen einfach meine Bilder sprechen, das ist vielleicht auch besser so.









